Einzelbatteriesysteme
Einzelbatterie- Überwachungszentralen nach DIN EN 62034
Die Einzelbatterieleuchte ist überall dort eine Alternative zur Notbeleuchtung mit Zentralbatterie wo keine geeignete Infrastruktur vorhanden ist und somit viel finanzieller Aufwand nötig ist um ein Zentralbatteriesystem zu installieren. Auch in denkmalgeschützten Bereichen bietet das Einzelbatterieleuchtensystem entsprechende Vorteile.
Je nach Modell, bieten wir Ihnen Zentralen für den kabelgebundenen BUS- oder WIRELESS Einsatz.
Kabelgebundene Überwachung für Einzelbatterieleuchten
Die Überwachungszentrale dient zur Sammlung und Aufbereitung von Daten und Informationen der angeschlossenen Einzelbatterieleuchten mit Bus-Elektronik sowie zur Steuerung dieser Leuchten und der Steuerung von Vorgängen wie Funktions- und Dauertests.
An einer Überwachungszentrale können über eine Busleitung (485) bis zu 500 Notleuchten angeschlossen werden. Über das 5“ Touch Display können kontinuierliche Zustandsberichte der Leuchten angezeigt und das Prüfbuch und als PDF-Dokument exportiert, sowie manuelle Tests ausgelöst und einzelne Leuchtengruppen manuell ein- oder ausgeschaltet werden.
Die SAFELOG Touch-Zentrale verfügt über einen Netzwerkanschluss, über den der Gerätezustand mit Hilfe des eingebauten Web-Servers abgerufen werden kann. Die Möglichkeit, die Zentrale über den Web-Server fernzusteuern und Gebäudepläne zu hinterlegen, ist in der Zentrale integriert
Die Überwachungseinheit kontrolliert die Leuchten mittels einer kontinuierlichen Zustandsabfrage und programmierbaren automatischen oder manuellen Tests bezüglich:
✅ Leuchtenelektronik
✅ Leuchtmittel
✅ Batterie
✅ Kommunikation
Jeder Leuchtenfehler wird selektiv angezeigt. Für die Kommunikation mit der Überwachungseinheit müssen die angeschlossenen Einzelbatterieleuchten mit einer Bus- oder Wirelesselektronik ausgestattet sein. Durch eine spezielle Übertragungsfrequenz und Mehrfachverifikation der übertragenen Bytes ist eine besonders sichere Datenübertragung auf dem Datenbus gewährleistet. Die Leuchten müssen nicht auf der Baustelle codiert werden, der Adresscode wird werksseitig programmiert.
Zusätzlich zu den in Vorschriften geforderten Prüfungen kann die Überwachungseinheit Leuchten zu Gruppen zusammenfassen und diese unabhängig von den anderen Leuchten testen. Alle Ereignisse an der Überwachungseinheit und den Leuchten werden normgerecht in der Überwachungseinheit abgelegt und für mindestens zwei Jahre gespeichert (Prüfbuchfunktion). Das Gerät erhält die gespeicherten Daten bei Stromausfall beliebig lange. Über die USB-Schnittstelle ist der Export der Daten möglich.
Wichtige Anzeigen und die allgemeine Bedienung der Überwachungseinheit erfolgen an einem Touchscreen-Farbdisplay. Für die Einrichtung des Systems wird kein zusätzlicher PC benötigt.
Kabellose (wireless) Überwachung für Einzelbatterieleuchten
Komfortable Steuerung und Überwachung von Notlicht, Rettungszeichen- und Sicherheitsleuchten mit integrierter Stromversorgung
Mit dem Wireless-System wird die Steuerung und Überwachung von Einzelbatterie Not- und Sicherheitsleuchten zum Kinderspiel! Zur Installation der Leuchten ist lediglich die normale Spannungsversorgung mit 230V AC nötig. Die anschließende Installation des Funksystems zur Überwachung und Steuerung der Leuchten erledigt sich von selbst.
Jede mit Wireless-Option ausgerüstete Leuchte kann auf der europaweit zugelassenen Frequenz von 868 MHz Kontakt mit anderen Leuchten oder mit der Zentrale aufnehmen und ihren eigenen sowie den Status anderer im System angemeldeter Leuchten übertragen.
Die Reichweite innerhalb von Gebäuden beträgt dabei stets garantiert 30m. Durch die Funkfrequenz von 868 MHz stellt auch eine Stahlbetondecke zwischen zwei Etagen kein unüberwindbares Hindernis dar. Das Wireless-System ist ein Short-Range-Device mit CE-Zulassung und daher auch in Bereichen einsetzbar, wo andere sensible elektronische Geräte installiert sind z.B. in Krankenhäusern oder Seniorenheimen.
Das Funksystem kann pro Zentrale maximal 1000 Leuchten umfassen und organisiert sich ad hoc vollständig von selbst. Eine Wireless-Leuchte nimmt automatisch Kontakt zu allen erreichbaren Knotenpunkten auf. Dies können andere Leuchten, Repeater oder die Zentrale selbst sein.
Die in mehreren Sprachen verfügbare zentrale Steuerungssoftware ermöglicht das Abspeichern von Gebäudeplänen und kann auf einem bestehenden Windows-System installiert werden. Die angemeldeten Leuchten können auf dem Plan platziert werden und erscheinen dort mit ihrem aktuellen Status.
Viele der für das Wireless-System verfügbaren Leuchten sind per Funk schaltbar. In der Zentrale kann so z.B. ein Zeitplan hinterlegt werden um die Notbeleuchtung in einem am Wochenende ungenutzten Gebäude komplett zu deaktivieren oder in Bereitschaftsmodus zu versetzen. Dadurch spart das Wireless-System sogar Energie und die Sicherheit bleibt trotzdem gewährleistet.
Wireless-Leuchten sind überaus unauffällig. Selbst in Edelstahl- oder Aluminiumgehäusen kommt die Funktechnologie ohne sichtbare Antennen aus.
WIRELESS EINZELBATTERIESYSTEM
Eigenschaften auf einen Blick
- Einfache Installation – nur 230V AC benötigt
- Preisgünstig – kein Mehrpreis zu kabelgebundenen Systemen selbst organisierendes Ad-hoc-Funksystem
- Reichweite von Leuchte zu Leuchte garantiert 30m im Gebäude (eine Stahlbetondecke kann problemlos überwunden werden)
- Europaweit zugelassene Frequenz von 868 MHz
- Als Short-Range-Device auch in sensiblen Bereichen einsetzbar
- Bis zu 4-fach höhere Reichweite als 2,4 GHz-Systeme
- Störunempfindlich gegen WLAN, DECT und andere elektronische Geräte maximal 1000 Leuchten pro System
- mehrsprachige komfortabel zu steuernde Software
- keine sichtbaren Antennen an den Leuchten
- Viele Leuchten können nach festgelegtem Plan geschaltet oder blockiert werden
- Status- und Fehlermeldungen per E-Mail an den Betreiber des Systems
- Logbuch über täglichen/wöchentlichen Funktionstest in der Zentrale
- Kapazitätstest des Akkus über die gesamte Notlichtbetriebszeit (üblicherweise 3h) möglich
- Repeater zur Reichweitenverlängerung
- Umprogrammierung der Leuchten von Dauer- auf Bereitschaftsschaltung per Software
- Keine Fehlanschlüsse – keine BUS-Leitung
- Verpolungssicher




